2020-02-06

Weg der Nahrung, Teil 2 (Vorderdarm)

Hat die Nahrung den Kopfdarm passiert, so gelangt sie als nächstes in den Vorderdarm. Der Vorderdarm besteht aus der Speiseröhre und dem Magen.

Die Speiseröhre ist schlauchförmig und verbindet den Rachenraum mit dem Magen. Die Speiseröhre besteht aus Ring- und Längsmuskulatur, sie ist dehnbar und befördert durch Kontraktion der Muskel den Nahrungsbrei in den Magen. Die Innenseite der Speiseröhre ist mit einer Schleimhaut ausgestattet, damit zum einem der Nahrungsbrei besser rutscht und zum anderen die Speisröhre vor Verletzungen geschützt ist. Sie ist gegen die Magensäure nicht resistent 

Der Magen besteht aus einer glatten und schleimigen Außenhaut, längs, quer und schräg verlaufenden Muskelschichten, sowie einer Schleimhautschicht im inneren des Magens. Die Magensäure des Hundes hat einen pH Wert von 1,0 (Magensäure Mensch pH Wert 1,5).

Die äußere glatte, schleimige Außenhaut dient dazu, dass der Magen und die anderen Organe nicht aneinander reiben.

Die verschiedenen Muskelschichten sorgen für eine Durchmischung mit Säuren, Schleim und Enzymen, sowie den Transport in den nachfolgenden Mitteldarmbereich.

Die Schleimhautschicht produziert Schleim, Salzsäure und Verdauungsenzymen. Sie bildet den Intrinsic-Faktor, eine Eiweißkomponente, die bei der Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm benötigt wird.

Hier die Aufgaben des Magen im Einzelnen:

 > Sekretion von Schleim, Salzsäure und Verdauungsenzymen

 > Durchmischung des Speisebreis mit  dem Magensaft

 > Mechanische und chemische Zerkleinerung der Nahrung

 > Inaktivierung exogener Keime durch hoch konzentrierte Salzsäure

 > Speicherorgan für die Nahrung

 > Portionsweise Abgabe des Speisebreis in den Zwölffingerdarm

Wie es im Mitteldarm weitergeht, erfahrt Ihr/Sie dem nächst im „Weg der Nahrung“ Teil 3.

Rolf - 19:42:17 @ Hundeernährung | Kommentar hinzufügen

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