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2021-06-20

Kennzeichnung von Hundefutter

Seit dem 01.09.2010 ist die Futtermittel Verordnung (EG) Nr. 767/2009 in Kraft. Danach müssen alle Hersteller von Futtermittel die die folgenden Daten Ihrer Produkte auf den Verpackungen angeben:

Futtermittelart (z. B. Alleinfutter), Tierkategorie (z. B. Hund), Besonderer Ernährungszweck (wenn dafür produziert, z. B. Diätfutter), Analytische Bestandteile (z. B. Proteingehalt), Zusammensetzung (z. B. Mais oder Maisfuttermehl), Zusatzstoffe (z. B. Antioxidationsmittel),

Hierbei ist zu beachten, dass es sich eine Mindestvorgaben über dem Umfange der Angaben zu den Inhaltsstoffen handelt und auch keine einheitliche Begriffsformulierung gibt. Daher muss man, um die Qualität des angebotenen Produktes beurteilen zu können, schon recht genau wissen wie eine solche Kennzeichnung aber aufgebaut ist und was die einzelnen Begriffen bedeuten. Bedingt dadurch, dass es sich bei der Kennzeichnung nur um eine Mindestanforderung handelt, hat jeder Futterhersteller ausreichend Spielraum, wieviel Inhaltsstoffe er auf seiner Kennzeichnung angibt und wie der diese formuliert.

Bei der Kennzeichnung wird zwischen einer geschlossenen und einer offenen Kennzeichnung unterschieden.

Bei einer geschlossenen Kennzeichnung werden bei der Angabe der Zusammensetzung die verwendeten Bestandteile nur der eingesetzten Menge entsprechen (größte Menge zuerst, geringste Menge zu Letzt) aufgelistet.

Bei einer offenen Kennzeichnung werden bei der Angabe der Zusammensetzung die verwendeten Bestandteile teilweise oder ganz genau prozentual aufgelistet. Auch das ist dem Hersteller / Produzenten überlassen. Bei sehr geringer Ausweisung der einzelnen Bestandteile, wird häufig das Argument der Rezepturgeheimhaltung vorgeschoben.

Eine sehr genaue Angabe ist häufiger bei kleineren Produzenten mit hohen Qualitätsansprüchen vorzufinden.

Admin - 12:45:55 @ Allgemein





 
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